Kategoriearchiv: Gesellschaft und Soziales

Artistische Übungen auf dem Voltigier-Holzpferd

Schülerinnen und Schüler der St.-Nikolaus-Schule Kall überzeugten beim Förderschul-MOVIE-Cup – Rotary Club Euskirchen unterstützt mit Projekt „PferdeStärken“

Anton und Ben gemeinsam auf dem MOVIE. Isabel Riedling (hi) und Yvonne Büchel (vo) sichern. Foto: Rita Witt
Anton und Ben gemeinsam auf dem MOVIE. Isabel Riedling (hi) und Yvonne Büchel (vo) sichern. Foto: Rita Witt

Euskirchen/Frechen/Kall/Katzvey – Fünf Schülerinnen und Schüler der St.-Nikolaus-Schule Kall haben jetzt beim Förderschul-MOVIE-Cup in der Reithalle der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen teilgenommen. Ein MOVIE ist ein mechanisches Holzpferd, das als ein Voltigier-Trainingsgerät und Simulator dient. Das heißt, man kann darauf auch ohne echtes Pferd turnerische und akrobatische Übungen aus dem Voltigieren ausführen. Artistische Übungen auf dem Voltigier-Holzpferd weiterlesen →

55 Jahre Lebenshilfe HPZ

Aus dem 1971 gegründeten Verein ist über die Jahrzehnte ein Spezialist für verschiedene Wohnformen für Menschen mit Behinderung sowie für Autismustherapie geworden – Wichtige Unterstützung an 18 Standorten in den Kreisen Euskirchen, Düren und Rhein-Erft

Munter wie der Frosch im Wasser war die Feier zu 55 Jahre Lebenshilfe HPZ, hier beim Auftritt der hauseigenen Tanzgruppe „Die lustigen HPZ Frösche“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Munter wie der Frosch im Wasser war die Feier zu 55 Jahre Lebenshilfe HPZ, hier beim Auftritt der hauseigenen Tanzgruppe „Die lustigen HPZ Frösche“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich-Bürvenich – „50 Jahre feiern kann ja jeder, wir feiern das 55ste Jubiläum!“, scherzte Philipp Krosch, Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ, bei der Feier in Dorfgemeinschaftshaus Bürvenich/Eppenich. Seit einem halben Jahrhundert plus fünf Jahre sorgt die Lebenshilfe HPZ dafür, dass Menschen mit Beeinträchtigung eine angemessene Wohnsituation bekommen. Mit so viel Hilfe wie nötig, stets aber unter der Prämisse, für so viel Selbstständigkeit und Erhalt von Fähigkeiten wie möglich zu sorgen. 500 Menschen mit Unterstützungsbedarf werden bei der Lebenshilfe HPZ von 300 Mitarbeitenden betreut, ob im Betreuten Wohnen, besonderen Wohnformen oder den Autismus–Zentren. An 18 Standorten in den Kreisen Euskirchen, Düren und Rhein-Erft ist das engagierte Team tätig. Das 50. Jubiläum musste leider ausfallen – derzeit tobte das Coronavirus. 55 Jahre Lebenshilfe HPZ weiterlesen →

Marienschule radelt für die Nordeifel.Werkstätten

5.000 Höhenmeter in 600 Kilometern durch die Alpen: Schüler und Lehrer des Euskirchener Gymnasiums erradeln durch Sponsoren 4.500 Euro, die an wohltätige Zwecke weitergegeben werden

Starker Einsatz: Sportlehrer Carsten Heuser (v.l.) übergibt den Scheck an Katharina Ziolkowska, Vorsitzende Behindertensportgemeinschaft der NE.W, und NE.W-Geschäftsführer Christoph Werner. Wie Sportlehrer Kai Ries und Schulleiter Michael Mombauer berichteten, war das Geld durch eine Alpen-Radtour zusammengekommen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Starker Einsatz: Sportlehrer Carsten Heuser (v.l.) übergibt den Scheck an Katharina Ziolkowska, Vorsitzende Behindertensportgemeinschaft der NE.W, und NE.W-Geschäftsführer Christoph Werner. Wie Sportlehrer Kai Ries und Schulleiter Michael Mombauer berichteten, war das Geld durch eine Alpen-Radtour zusammengekommen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich-Ülpenich – Freudestrahlend nimmt Katharina Ziolkowska den Scheck über 2.000 Euro entgegen. Er ist für die Sportangebote der Nordeifel.Werkstätten (NE.W), umfassender Dienstleister für Menschen mit Behinderung, denn Katharina Ziolkowska ist Vorsitzende der Behindertensportgemeinschaft der NE.W. Gemeinsam mit Christoph Werner, NE.W-Geschäftsführer, freut sie sich schon auf die Materialien wie Balance-Pads, Faszienrollen und weitere Hilfsmittel für den Reha-Sport. Marienschule radelt für die Nordeifel.Werkstätten weiterlesen →

Heranwachsende mit und ohne Behinderung lernen sich kennen

17 Schülerinnen und Schüler des Frankengymnasiums Zülpich verbringen ihre Projektwoche bei den Nordeifel.Werkstätten, wo sie zusammen mit Menschen mit Behinderung unter anderem Nistkästen für den guten Zweck bauen

Menschen mit und ohne Behinderung erstellen bei den NE.W unter anderem Nistkästen, wobei die Begegnung von Schülern vom Frankengymnasium mit den Beschäftigten der NE.W besonders wertvoll ist. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Menschen mit und ohne Behinderung erstellen bei den NE.W unter anderem Nistkästen, wobei die Begegnung von Schülern vom Frankengymnasium mit den Beschäftigten der NE.W besonders wertvoll ist. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich-Ülpenich – „Wir kennen eigentlich gar keine Menschen mit Behinderung“, haben manche Heranwachsende aus dem Frankengymnasium Zülpich festgestellt. Jede Menge positive Begegnungen mit Menschen mit Handicap haben sie jetzt bei den Nordeifel.Werkstätten (NE.W) am Standort Ülpenich. An insgesamt fünf Standorten im Kreis Euskirchen, in Inklusionsunternehmen wie dem CAP-Markt in Kuchenheim, dem „Bügelprofi“ in Euskirchen oder in betreuten Außenarbeitsstellen werden bei den NE.W Menschen mit Behinderung umfassend geschult, fortgebildet, bekommen Freizeit- und Sportangebote sowie ein soziales System. 17 Franken-Schülerinnen und -Schüler bauten nun im Rahmen einer Projektwoche unter anderem Maisen-Nistkästen mit den Beschäftigten. Heranwachsende mit und ohne Behinderung lernen sich kennen weiterlesen →

Gymnasium am Turmhof und QuBi. Eifel gestalten gemeinsame Zukunft

Gelebte Inklusion ist Ziel der Kooperation zwischen der Mechernicher Schule und dem Qualifizierungszentrum der Nordeifel.Werkstätten am Mechernicher Bahnhof

Freuten sich über die neue Kooperation: Kirsten Welsch (v.l.), Thomas Lenzyk, Michael Kreitz und Nicole Flittorf. Bild: Rita Witt
Freuten sich über die neue Kooperation: Kirsten Welsch (v.l.), Thomas Lenzyk, Michael Kreitz und Nicole Flittorf. Bild: Rita Witt

Mechernich – „Uns allen ist gelebte Inklusion ein großes Anliegen und wir freuen uns sehr über die neue Kooperation“, fasste Thomas Lenczyk, Betriebsleiter des Qualifizierungs- und Bildungszentrum Eifel (QuBi.Eifel), die frisch geschlossene Verbindung zwischen dem Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof (GAT) und dem QuBi der Nordeifel.Werkstätten (NE.W) zusammen. Die Idee dazu kam spontan auf, als Kirsten Welsch, MIND- Koordinatorin am GAT, und Thomas Lenczyk sich kürzlich über Kooperationsmöglichkeiten austauschten.

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Informationsstele an Anne-Frank-Kastanie eingeweiht

Anne Frank wäre heute am 12. Juni 97 Jahre alt geworden – Marienschule Euskirchen möchte Schülerinnen und Schülern vermitteln, wie wichtig es ist, sich für eine menschliche Zukunft mit Frieden und Freiheit einzusetzen – Projekt wurde von der Kreissparkasse Euskirchen unterstüzt

Schülerinnen lasen bei der Einweihung aus dem Tagebuch von Anne Frank. KSK-Stiftungsvorstand Karl-Heinz Daniel (v.l.), Bürgermeister Sacha Reichelt und Schulleiter Michael Mombaur hörten zu. Bild: Marienschule
Schülerinnen lasen bei der Einweihung aus dem Tagebuch von Anne Frank. KSK-Stiftungsvorstand Karl-Heinz Daniel (v.l.), Bürgermeister Sacha Reichelt und Schulleiter Michael Mombaur hörten zu. Bild: Marienschule

Euskirchen – Der wichtigste Baum im Naturgarten des Euskirchener Gymnasiums ist ein symbolischer Ableger der Kastanie vor dem Fenster des Hinterhauses in Amsterdam, in dem sich Anne Frank mit ihrer Familie vor der nationalsozialistischen Verfolgung versteckte – bis zu ihrer Entdeckung im Jahr 1944. Es folgte die Deportation und schlussendlich die Ermordung aller Versteckten einschließlich Annes, mit Ausnahme von ihrem Vater Otto, der posthum das Tagebuch seiner Tochter veröffentlichen ließ. In ihrem weltberühmten Tagebuch erwähnt Anne die Kastanie, die sie aus dem Dachfenster sehen konnte, und die sie an die Außenwelt erinnerte und somit etwas Hoffnung in Zeiten der Isolation schenkte. Informationsstele an Anne-Frank-Kastanie eingeweiht weiterlesen →

Emil-Fischer-Gymnasium feierte den 175. Geburtstag

Schulleiter Dr. Michael Szczekalla zeichnete beim Festakt das Bild einer modernen Schule in altem Gemäuer – Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler erarbeiteten gemeinsam ein kurzweiliges Bühnenprogramm – KSK Euskirchen unterstützte die Geburtstagsfeierlichkeiten

Die Schülerinnen und Schüler des Emil-Fischer-Gymnasiums tanzten sich durch die Zeiten und sorgten für Stimmung im Festsaal. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Schülerinnen und Schüler des Emil-Fischer-Gymnasiums tanzten sich durch die Zeiten und sorgten für Stimmung im Festsaal. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Mit einem Festakt, einer großen Emilianerfeier auf dem Schulgelände, einer Festschrift und einem neuen Imagefilm feierte das Emil-Fischer-Gymnasium jetzt seinen 175. Geburtstag. Schulleiter Dr. Michael Szczekalla hütete sich in seiner Festansprache davor, „Kontinuitätsfiktionen zu stiften, wenn wir die Geschichte unserer Schule betrachten.“ Man sei längst nicht mehr die Lehranstalt, die 1851 in der damaligen preußischen Rheinprovinz gegründet worden sei. Selbst noch von der Festschrift zum 100. Geburtstag gehe für heutige Leser „eine Anmutung des Fremdartigen“ aus. Das Herausgeberteam der aktuellen Festschrift habe sich daher entschlossen, zu zeigen, wo man heute als moderne Schule mit vielfältigen Angeboten vor allem auch im Bereich der MINT-Fächer und beim Querschnittsthema Bildung für Nachhaltigkeit stehe. Die Festschrift wolle daher Schulentwicklung anschaulich machen. Auf die Festschrift wurde dann auch während des Festakts immer wieder mit kleinen, amüsanten Teasern, die zum Kauf animieren sollten, hingewiesen. Emil-Fischer-Gymnasium feierte den 175. Geburtstag weiterlesen →

Schleidener Gedenkverein setzte erste Vorhaben um

„erinnern. bedenken. handeln“ informiert über aktuelle Ereignisse auf eigener Internetseite und auf Social-Media-Kanälen – Besuch von zwei Konzentrationslager-Gedenkstätten im September

2025 erhielt der Gedenkverein "erinnern. bedenken. handeln" den Heimatpreis der Stadt Schleiden. Bild: ebh
2025 erhielt der Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ den Heimatpreis der Stadt Schleiden. Bild: ebh

Schleiden – Ein Jahr nach seiner Gründung Ende Mai 2025 hat der Schleidener Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ (ebh) die Umsetzung der Vereinsziele aufgenommen. Obwohl das erste Jahr von der Etablierung des Vereins und vom Tod des Geschäftsführers Wolfgang Pommer geprägt war, konnten bereits erste Vorhaben umgesetzt werden. Hier sei nur an die Veranstaltung am 7. März 2026 am Mahnmal vor dem Alten Rathaus in Schleiden erinnert. 81 Jahre nach der Befreiung des Stadtgebiets vom Nationalsozialismus konnte der Verein einen Stolperstein zur Erinnerung an den 1944 in Schleiden getöteten amerikanischen Kriegsgefangenen Quince Brown enthüllen. Schleidener Gedenkverein setzte erste Vorhaben um weiterlesen →

„Jahrelang haben wir gegeneinander gekämpft, jetzt müssen wir lernen, miteinander zu leben“

Beeindruckender Konzert- und Theaterabend in der Lutherkirche Köln thematisiert Nahostkonflikt und die Möglichkeit zu Versöhnung und friedlichem Miteinander – Preisgekröntes Theaterstück „Nathans Tod in Jerusalem“ von Ali Jajaly mit musikalischer Umrahmung der Meistermusiker Davood Azad und Reza Samani

Eindringlich zeigte „Nathans Tod in Jerusalem“ den Wahnsinn eines jeden Krieges, beispielhaft an dem Schicksal von arabischen und jüdischen Familien. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Eindringlich zeigte „Nathans Tod in Jerusalem“ den Wahnsinn eines jeden Krieges, beispielhaft an dem Schicksal von arabischen und jüdischen Familien. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Köln/Mechernich – Berührend bis tief ins Herz und die Seele, erschütternd bis ins Mark und begeisternd bis zu Standing Ovations für die Ausnahmetalente auf der Bühne, so könnte man den Konzert-/Theaterabend beschreiben, der jetzt in der Lutherkirche Köln erlebbar war. „Klang der Versöhnung“ war der Titel der vom Mechernicher Kulturverein „TakT – Toleranz als kulturelle Triebfeder“ und „Blausalz Gourmet“ aus Mechernich-Satzvey in die Domstadt gebrachten Veranstaltung. Die friedliche, fast schon familiäre Atmosphäre im bunt gemischten Publikum stand im starken Kontrast zur emotional hochdichten Inszenierung des gebürtigen Persers Jalaly, der mit dem bereits 2005 uraufgeführten Stück „Nathans Tod in Jerusalem“ ein immer noch hochaktuelles Thema darbringt. „Jahrelang haben wir gegeneinander gekämpft, jetzt müssen wir lernen, miteinander zu leben“ weiterlesen →

Klang der Versöhnung: „Nathans Tod in Jerusalem“ trifft Davood Azad und Reza Samani

Hochgelobtes politische Theaterstück von Ali Jalaly verbunden mit der spirituellen Meisterschaft der persischen Musiker Davood Azad und Reza Samani bringt eine symphonische Tragödie über Schmerz, Identität und universelle Hoffnung in die Lutherkirche Köln

Eindringliches Spiel in puristischem Bühnenbild – die Inszenierung von Ali Jalaly lebt von hoher Intensität. Foto: Veranstalter
Eindringliches Spiel in puristischem Bühnenbild – die Inszenierung von Ali Jalaly lebt von hoher Intensität. Foto: Veranstalter

Köln – Ein ganz besonderer Theaterabend wird am 29. Mai um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) in der Lutherkirche Köln geboten. Der mehrfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Ali Jalaly hat mit dem Stück „Nathans Tod in Jerusalem“ ein nach wie vor hochaktuelles Werk über den Nahost-Konflikt geschrieben, das durch die musikalische Begleitung durch die spirituellen persischen Meister-Musiker Davood Azad und Reza Samani eine ganz besondere Note bekommt. Titel und zugleich Motto des Abends ist „Klang der Versöhnung“. Klang der Versöhnung: „Nathans Tod in Jerusalem“ trifft Davood Azad und Reza Samani weiterlesen →