„Gefahrenabwehr ist das Verhindern von Erkrankungen“

Die Eifeler Presse Agentur sprach mit dem Chefarzt der Abteilung Rehabilitation am St. Joseph-Krankenhaus in Sankt-Vith, dem Sistiger Karl Vermöhlen, der in Belgien eine Covid-19-Station leitet, über die aktuellen Entwicklungen bezüglich der Pandemie im Kreis Euskirchen – Krankenhäuser im Kreis kamen nie an die Grenzen – Kosten der Anmietung der Eifelhöhen-Klinik als Notreserve durch den Kreis Euskirchen wurden bislang nicht veröffentlicht

Als Chefarzt der fachübergreifenden Rehabilitation in der Klinik St. Joseph im belgischen St. Vith hat Karl Vermöhlen ab Mitte März die neu geschaffene COVID-Abteilung übernommen. Foto: Schott-Fotografie.de
Als Chefarzt der fachübergreifenden Rehabilitation in der Klinik St. Joseph im belgischen St. Vith hat Karl Vermöhlen ab Mitte März die neu geschaffene COVID-Abteilung übernommen. Foto: Schott-Fotografie.de

EPA: Herr Vermöhlen, wie einsam fühlen Sie sich derzeit?

Karl Vermöhlen: (lacht) Sie spielen auf unser letztes Interview von Mitte Mai an, das Sie überschrieben hatten: „Man fühlt sich als jemand, der kritisch nachfragt, oft recht einsam.“ Tja, im Zusammenhang mit der Anmietung der Eifelhöhen-Klinik durch den Kreis Euskirchen, könnte man sagen: Prophetische Worte. „Gefahrenabwehr ist das Verhindern von Erkrankungen“ weiterlesen

Nun kann am Weißen Stein auch geklettert werden

16 Meter breite Boulderwand lädt zum Kraxeln in Absprunghöhe ein – Wegen Corona-Beschränkungen musste die Einweihung ohne Bürgerbeteiligung stattfinden – Projekt wurde durch Mittel der Gemeinde und LEADER und mit Kooperation von Eifel-Verein und DAV-Sektion Eifel umgesetzt

Wegen der Corona-Einschränkungen fand die Einweihung der Boulderwand in Udenbreth ohne große Feier statt: Rudolf Westerburg (v.l.), Bürgermeister Hellenthal, Jutta Dederichs, Eifel-Verein (EV) Ortsgruppe Udenbreth, Tameer Eden, DAV Sektion Schleiden, Nicolas Gath, Regionalmanager LEADER Region Eifel, Markus Rodenbüsch, Fachbereichsleiter Bauen und Planen Gemeinde Hellenthal, Julia Schößler, Tourist-Information Gemeinde Hellenthal, Wilfried Knips, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste Gemeinde Hellenthal, und Ariane Gehlen, Gemeindeentwicklung Gemeinde Hellenthal. Foto: Stefanie Schwarz
Wegen der Corona-Einschränkungen fand die Einweihung der Boulderwand in Udenbreth ohne große Feier statt: Rudolf Westerburg (v.l.), Bürgermeister Hellenthal, Jutta Dederichs, Eifel-Verein (EV) Ortsgruppe Udenbreth, Tameer Eden, DAV Sektion Schleiden, Nicolas Gath, Regionalmanager LEADER Region Eifel, Markus Rodenbüsch, Fachbereichsleiter Bauen und Planen Gemeinde Hellenthal, Julia Schößler, Tourist-Information Gemeinde Hellenthal, Wilfried Knips, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste Gemeinde Hellenthal, und Ariane Gehlen, Gemeindeentwicklung Gemeinde Hellenthal. Foto: Stefanie Schwarz

Hellenthal-Udenbreth – Die Adresse „Am Weißen Stein“ in Hellenthal-Udenbreth ist bei Wintersportlern der Region wohlbekannt, doch das Freizeitgelände am höchsten Punkt des Rheinlands samt 30 Meter hohen Aussichtsturm bietet mit Sportplatz, Spielwiese, Campingmöglichkeiten und Spielplatz ganzjährigen Spaß. Seit einiger Zeit ist das Gelände am „Eifel-Blick“ um eine weitere Attraktion reicher: Eine 16 Meter breite und drei Meter hohe „Boulderwand“ lädt zum Kletterspaß ein. Die Sportanlage mit einem hohen Aufforderungscharakter konnte Rudolf Westerburg, Bürgermeister der Eifelgemeinde, am vergangenen Mittwoch offiziell einweihen. „Das wollten wir eigentlich im Rahmen einer Feier mit Bürgerinnen und Bürgern schon im März tun“, so Westerburg – doch wie so vieles habe das dann die Corona-Pandemie verhindert. Nun kann am Weißen Stein auch geklettert werden weiterlesen

Stadt Schleiden und e-regio führen Zusammenarbeit fort

Neben den Investitionen in die Gas- und Strom-Infrastruktur setzt sich e-regio auch für soziale Zwecke ein

Unterschrieben einen neuen Kooperationsvertrag: Ingo Pfennings (v.r.), Christian Metze, XXXX, Markus Böhm und Marcel Wolter. Bild: Kerstin Wielspütz
Unterschrieben einen neuen Gaskonzessionsvertrags im Schleidener Rathausgarten: Marcel Wolter, v.l. (Erster Beigeordneter, Stadt Schleiden), Markus Böhm (Geschäftsführer, e-regio),  Egon Pützer (Geschäftsleiter technische Dienste / Netze, e-regio), Christian Metze (Geschäftsführer, e-regio) und Ingo Pfennings (Bürgermeister, Stadt Schleiden) Bild: Kerstin Wielspütz/Stadt Schleiden

Schleiden – Die Stadt Schleiden und e-regio haben einen neuen Gas-Konzessionsvertrag abgeschlossen, der die Weiterführung der Zusammenarbeit zwischen dem Energiedienstleister und der Kommune für die kommenden 20 Jahre festlegt. Bürgermeister Ingo Pfennings und der Erste Beigeordnete Marcel Wolter sowie die e-regio Geschäftsführer Markus Böhm und Christian Metze haben den Vertrag im Schleidener Rathaus unterzeichnet. Stadt Schleiden und e-regio führen Zusammenarbeit fort weiterlesen

Holger Mohr ist neuer Schulleiter am Berufskolleg Eifel

Holger Mohr hat das Berufskolleg Eifel seit einem Jahr kommissarisch geleitet. Bild: Privat
Holger Mohr hat das Berufskolleg Eifel seit einem Jahr kommissarisch geleitet. Bild: Privat

Kall – Holger Mohr ist neuer Schulleiter am Berufskolleg Eifel. Mohr hat bereits seit Juni des vergangenen Jahres die Schule kommissarisch geleitet. 1972 in Köln geboren, studierte der gelernte Industriekaufmann im Anschluss an die Ausbildung Wirtschaftspädagogik an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Marketing und Organisationslehre. Nach dem Referendariat im Kreis Euskirchen ist der Vater dreier Kinder seit 2003 dem Berufskolleg Eifel treu. Holger Mohr ist neuer Schulleiter am Berufskolleg Eifel weiterlesen

L182: Vollsperrung bei Euskirchen

Zwischen Erlenhofkreuzung und Abzweig Großbüllesheim Baustelle für Betonarbeiten an der Brücke

Weil die Betonarbeiten an der L182 ein erschütterungsfreies Aushärten erfordern, muss die Landstraße gesperrt werden. Symbolbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Weil die Betonarbeiten an der L182 ein erschütterungsfreies Aushärten erfordern, muss die Landstraße gesperrt werden. Symbolbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Die L182 bei Euskirchen zwischen der L194 Erlenhofkreuzung und dem Abzweig Großbüllesheim soll von von Montag. 22. Juni, bis Freitag, 3. Juli, gesperrt werden, wie Straßen.NRW Regionalniederlassung Ville-Eifel mitteilt. Die Vollsperrung sei notwendig, da die Sperrung für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht trotz aufwändiger Beschilderungsmaßnahmen vielfach nicht beachtet wurde und die Betonarbeiten an der Brücke über die DB Strecke ein erschütterungsfreies Aushärten erfordern. L182: Vollsperrung bei Euskirchen weiterlesen

4. Kompetenzforum Mittelstand als Webinar zum neusten Konjunkturprogramm

Partnerinitiative von Kreissparkasse Euskirchen, Bundesverband mittelständische Wirtschaft und der mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft dhpg möchte Unterstützungsmöglichkeiten auch während der Coronakrise aufzeigen

Aufgrund der aktuellen Coronakrise veranstalten die Organisatoren des Kompetenzforums Mittelstand, BVMW-Beauftragten Sabine Kreins (v.l.), Volker Loesenbeck, Partner der dhpg, Holger Glück, KSK-Vorstandsmitglied, Dr. Alois Kreins, Regionalleiter BVMW, erstmals ein Webinar. Bild/Montage: Thalken/Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Aufgrund der aktuellen Coronakrise veranstalten die Organisatoren des Kompetenzforums Mittelstand, BVMW-Beauftragten Sabine Kreins (v.l.), Volker Loesenbeck, Partner der dhpg, Holger Glück, KSK-Vorstandsmitglied, Dr. Alois Kreins, Regionalleiter BVMW, erstmals ein Webinar. Bild/Montage: Eden/Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Die Auswirkungen der Coronakrise sind für viele mittelständische Unternehmen folgenschwer. Insbesondere der Handel sowie Gastronomie, Hotellerie und Tourismus sind stark betroffen. Da der Mittelstand für 99,5 Prozent aller Unternehmen in Deutschland steht sowie für 60 Prozent der Arbeitsplätze und 80 Prozent aller Ausbildungsplätze, sind derzeit weder die gesamtwirtschaftlichen noch die sozialen Folgen der Corona-Maßnahmen abzusehen. Viele Unternehmen bangen um ihre Existenz. 4. Kompetenzforum Mittelstand als Webinar zum neusten Konjunkturprogramm weiterlesen

Das Leben der indigenen Völker

Neue Ausstellung in der Galerie Eifel Kunst widmet sich „Momentaufnahmen aus Tolima – Kolumbien“

Benedikt Ernst wurde für seine Fotografien über die Lebenssituation der indigenen Völker in Tolima mit dem „Prix de la Photographie Paris“ ausgezeichnet. Foto: Benedikt Ernst
Benedikt Ernst wurde für seine Fotografien über die Lebenssituation der indigenen Völker in Tolima mit dem „Prix de la Photographie Paris“ ausgezeichnet. Foto: Benedikt Ernst

Schleiden – „Momentaufnahmen aus Tolima – Kolumbien. Das Leben der indigenen Völker im dritten Jahr des Friedensvertrages“ lautet der Titel einer Fotoausstellung, die von Sonntag, 21. Juni, bis Freitag, 31. Juli, in der Schleidener Galerie Eifel Kunst gezeigt wird. Dabei werden Bilder des Fotografen Benedikt Ernst ausgestellt, der zwei Wochen die Organisation Fundación Concern Universal bei ihrer Menschenrechts- sowie Friedensarbeit mit indigenen Gruppen der Nasa We´sx und Pijao begleitet und auch Lager zur Wiedereingliederung ehemaliger FARC-Rebellen besucht hatte. Das Leben der indigenen Völker weiterlesen

Achtung: Betretungsverbot Standortübungsplatz „Schavener Heide

Blindgänger. Schießübungen und weitere Gefahren – Es sind nur die gekennzeichneten Wanderwege außerhalb der Schieß- und Übungszeiten für die zivile Nutzung freigegeben

Die Schavener Heide zwischen Euskirchen und Mechernich gehört größtenteils zu einem Truppenübungsplatzgelände der Bundeswehr. Sie wird geprägt durch ausgedehnte Heideflächen. Foto: Jochen Rodenkirchen
Die Schavener Heide zwischen Euskirchen und Mechernich gehört größtenteils zu einem Truppenübungsplatzgelände der Bundeswehr. Sie wird geprägt durch ausgedehnte Heideflächen. Foto: Jochen Rodenkirchen

Euskirchen/Mechernich – Heidelandschaften sind oft bedroht – die Schavener Heide „überlebte“ durch ihren Status eines Truppenübungsplatzes, ein heidetypisches Schicksal. Die Bundeswehr lässt außerhalb der Schieß- und Übungszeiten auch ein Betreten der Zivilbevölkerung zu, allerdings aus Sicherheitsgründen nur auf den ausgewiesenen Wanderwegen. Diese dürfen auf keinen Fall verlassen werden, wie der Standortälteste Euskirchen, Brigadegeneral Peter Webert, aus gegebenen Anlass erinnert. Außerdem erfolgt die Benutzung dieser Wege auf eigenes Risiko. Achtung: Betretungsverbot Standortübungsplatz „Schavener Heide weiterlesen

Kammerkonzert in Steinfeld

Die Violinistin Judith Stapf und der Pianist Marco Sanna bestreiten das nächste Kammerkonzert in der Reihe „KlangRaum Steinfeld“. Foto: privat
Die Violinistin Judith Stapf und der Pianist Marco Sanna bestreiten das nächste Kammerkonzert in der Reihe „KlangRaum Steinfeld“. Foto: privat

Kall-Steinfeld – Das nächste Konzert der Kammerkonzertreihe „KlangRaum Steinfeld“ findet unter Corona-Schutzmaßnahmen am Samstag, 20. Juni, 19 Uhr, in der Aula des Hermann-Josef-Kollegs im Kloster Steinfeld statt. In diesem Jahr widmet sich die Geigerin Judith Stapf dem großen Jubilar Ludwig van Beethoven. Zusammen mit ihrem Duopartner Marco Sanna am Klavier verknüpft sie Beethovens Violinsonate Nr.1 mit einer Violinsonate der weitgehend unbekannten kroatischen Komponistin des „Fin de Siecle“, Dora Pejacevic. Kammerkonzert in Steinfeld weiterlesen

Massiver regionaler Widerstand gegen belgische Pläne zum Atommüll-Endlager

Versucht die NERAS im Schatten der Corona-Pandemie rasch Fakten zu schaffen? – Das 60-tägige öffentliche Beteiligungsverfahren, das aufgrund der derzeitig herrschenden Corona-Verordnungen kaum ordnungsgemäß vonstattengehen kann, soll bereits am 13. Juni 2020 enden

Die Föderale Agentur für radioaktive Abfälle (ONDRAF) halte sieben Regionen für geeignet, die radioaktiven Abfälle des Landes zu lagern. Mindestens zwei der ausgewählten Regionen befänden sich in unmittelbarer Nähe (ca. 20 bis 30 Kilometer) zum Kreis Euskirchen. Symbolbild: Eifeler Presse Agentur/epa
Mindestens zwei der für ein mögliches Atommüllendlager ausgewählten Regionen befinden sich in unmittelbarer Nähe (ca. 20 bis 30 Kilometer) zum Kreis Euskirchen. Symbolbild: Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel/Region – Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte aus den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Deutschland haben sich jetzt in einer gemeinsamen Erklärung kritisch zu einem möglichen Atommüllendlager auf belgischer Seite geäußert. Die zentrale Botschaft: „Die Region spricht in aller Entschiedenheit gegen die Einrichtung eines Atommüllendlagers in der deutsch-belgisch-luxemburgischen Grenzregion aus.“ Massiver regionaler Widerstand gegen belgische Pläne zum Atommüll-Endlager weiterlesen

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