Eine besondere Frau und starke Mutter: Mildred Scheel

Von Anke Emmerling Cornelia Scheel und Hella von Sinnen erinnern beim Eifel-Literatur-Festival an die Gründerin der Deutschen Krebshilfe

Hella von Sinnen machte die Lesung aus Cornelia Scheels Erinnerungsbuch zum besonderen Erlebnis. Bild: Harald Tittel/ELF
Hella von Sinnen machte die Lesung aus Cornelia Scheels Erinnerungsbuch zum besonderen Erlebnis. Bild: Harald Tittel/ELF

Daun/Eifel – Der außergewöhnlichen Persönlichkeit von Mildred Scheel, der Gründerin der Deutschen Krebshilfe und Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel ist die 14. Lesung des diesjährigen Eifel-Literatur-Festivals im voll besetzten Forum Daun gewidmet. Festivalleiter Dr. Josef Zierden hat dazu einen gediegenen Einstieg vorbereitet. Doch allzu lange dauert es nicht, bis der dank einer anderen starken Frauenpersönlichkeit in ein verbales Florett-Gefecht mündet. Urheberin ist Hella von Sinnen, der als Vortragende die Hauptrolle des Abends zugedacht ist. Gewöhnt daran, selbst Regie zu führen, will sie sich inhaltlich nicht vorgreifen lassen. Deshalb zückt die Entertainerin die Klinge der ihr eigenen Direktheit und Wortgewalt und lässt sie mit so ausgeprägter Ungeduld wie Vehemenz in die Einführungsrede Zierdens sausen. Er steckt zwar Kerben ein – zumal sich nach dem Ruf einer Zuhörerin: „Wir wollen Hella hören“, anarchische Stimmung auszubreiten droht – springt zum Ende seiner Ausführungen, pariert jedoch schlagfertig: „Ich mache jetzt einen Sprung, betone aber, ich habe keinen!“ Das Publikum hat Spaß und zollt beiden Fechtern Applaus. Eine besondere Frau und starke Mutter: Mildred Scheel weiterlesen

9. Ausbildungs- und Studienbörse startet im September

Umfangreiche Angebote aus mehr als 100 Betrieben aus dem Kreis Euskirchen sowie aus den Hochschulen in Bonn, Köln und Aachen warten auf die Besucher

Am Stand der Kreissparkasse Euskirchen standen neben Ausbildungsleiterin Anke Titz auch Azubis für Informationen rund um die Ausbildung bereit. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch die Kreissparkasse Euskirchen wird wieder mit einem Stand an der Börse teilnehmen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Die Agentur für Arbeit Euskirchen, das Berufsbildungszentrum Euskirchen, das Kommunale Integrationszentrum Kreis Euskirchen, das Schulamt des Kreises Euskirchen, die Förderer und Freunde des BZE e.V. sowie der Stadtmarketing-Verein „z.eu.s“ haben gemeinsam die 9. Ausbildungs- und Studienbörse auf den Weg gebracht. Diese findet am Samstag, 15. September, von 9 bis 14 Uhr im Berufsbildungszentrum, In den Erken 7, in Euskirchen-Euenheim statt. 9. Ausbildungs- und Studienbörse startet im September weiterlesen

Von Karl Marx bis zu den Kapuzinern

Kreis-Geschichtsverein präsentiert neues Halbjahresprogramm – Drei Vorträge und vier Exkursionen

Dr. Reinhold Weitz referiert über das Strafarbeitslager in Sedan. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Dr. Reinhold Weitz referiert über das Strafarbeitslager in Sedan. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Der Startschuss fällt bereits am Samstag, 25. August. Unter der Leitung von Hans-Helmut Wiskirchen steht eine Tagesfahrt zum Römerkastell Saalburg und nach Bad Homburg auf dem Programm (ausverkauft). Zum Tag des offenen Denkmals am 9. September können Interessenten erneut die Pumpenstation Haus Hombusch in Mechernich-Burgfey besichtigen. Die Leitung hat Dietrich Graf Nesselrode (Teilnahme kostenfrei). Von Karl Marx bis zu den Kapuzinern weiterlesen

Hohe Auszeichnung für Barrierefreiheit

Besucherzentrum von Vogelsang IP, „Wildnis(t)räume“ und „Bestimmung: Herrenmensch“ wurden zertifiziert

Den Beweis der erfolgreichen Zertifizierung für die Barrierefreiheit der beiden Ausstellungen „Wildnis(t)räume“ und „Bestimmung Herrenmensch“ sowie des Besucherzentrums am Internationalen Platz Vogelsang halten die Beteiligten in ihren Händen: Ute Frauenkron (v.l.), Dr. Heike Döll-König, Dieter Loskill, Petra Kleen, Dr. Kerstin Oerter, Stefan Wunsch und Tobias Wiesen (Bild: Nationalparkverwaltung Eifel/Annette Simantke)
Den Beweis der erfolgreichen Zertifizierung für die Barrierefreiheit halten die Beteiligten in ihren Händen: Ute Frauenkron (v.l.), Dr. Heike Döll-König, Dieter Loskill, Petra Kleen, Dr. Kerstin Oerter, Stefan Wunsch und Tobias Wiesen. Bild: Nationalparkverwaltung Eifel/Annette Simantke

Schleiden-Vogelsang – Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen können das Besucherzentrum in Vogelsang IP mitten im Nationalpark Eifel, die Nationalpark-Ausstellung „Wildnis(t)räume“ sowie die Dauerausstellung der NS-Dokumentation Vogelsang „Bestimmung: Herrenmensch“ nun auch offiziell barrierefrei erleben. Die Einrichtungen erhielten heute durch Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW , das Zertifikat für Barrierefreiheit durch „Reisen für Alle“. Hohe Auszeichnung für Barrierefreiheit weiterlesen

Wie hilft man einem verunglückten Motorradfahrer?

Schnelles Handeln kann Leben retten, deshalb erklären die Experten der Johanniter-Unfall-Hilfe, was nach einem Bikerunfall zu tun ist

Der Helm muss dem verunfallten Motorradfahrer immer abgenommen werden. Grafik: JUH
Der Helm muss dem verunfallten Motorradfahrer immer abgenommen werden. Grafik: JUH

Kreis Euskirchen – Motorradunfälle sind in der Eifel leider keine Seltenheit. Aber was macht man, wenn man einmal selber Zeuge eines solchen Unfalls wird? Nach einem Unfall ist zunächst schnelles Handeln gefragt. Doch viele Menschen sind unsicher und haben große Angst, etwas falsch zu machen. Das kann fatale Folgen haben, bis hin zum passiven Abwarten in einer Situation, die über Leben und Tod entscheiden kann. Wer Zeuge eines Unfalls wird, ist verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten. Motorradunfälle stellen dabei für den Ersthelfer eine besondere Herausforderung dar. Die Experten der Johanniter-Unfall-Hilfe erklären, wie man richtig vorgeht.. Wie hilft man einem verunglückten Motorradfahrer? weiterlesen

Hilfeaufruf aus Kerala an die Eifeler

Verheerende Überschwemmungen mit 180 Toten und 150.000 Obdachlosen in der indischen Heimat des Mechernicher Pfarrers Jaison Thazhathil – Stellvertretender Generalsuperior der „Communio in Christo“ startet Spendenaufruf

Bei schweren Überschwemmungen sind im südindischen Bundesstaat Kerala mindestens 180 Menschen ums Leben gekommen. Viele Menschen würden noch vermisst, teilten die Behörden mit.  150.000 Obdachlose wurden in Notcamps untergebracht. Das teilte heute Father Jaison Thazhathil, der stellvertretende Generalsuperior der Communio in Christo in Mechernich mit. Er bitte um Hilfe für die Menschen in seiner indischen Heimat. Foto: CIC/pp/Agentur ProfiPress
Bei schweren Überschwemmungen sind im südindischen Bundesstaat Kerala mindestens 180 Menschen ums Leben gekommen. Viele Menschen würden noch vermisst, teilten die Behörden mit. 150.000 Obdachlose wurden in Notcamps untergebracht. Father Jaison Thazhathil, der stellvertretende Generalsuperior der Communio in Christo in Mechernich bitte um Hilfe für die Menschen in seiner indischen Heimat. Foto: CIC/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Kerala – Bei schweren Überschwemmungen sind im südindischen Bundesstaat Kerala laut Medienberichten mindestens 180 Menschen ums Leben gekommen. Viele Menschen würden noch vermisst, teilten die Behörden mit. Fast 33.400 Menschen mussten nach offiziellen Angaben ihre Häuser verlassen. Der Sachschaden werde auf knapp eine Milliarde Euro geschätzt. Fast 20.000 Häuser seien unbewohnbar, fast 10.000 Kilometer Straßen beschädigt und rund 1000 Hektar Felder verwüstet. Das ließ Father Jaison Thazhathil, der stellvertretende Generalsuperior der „Communio in Christo“ in Mechernich, jetzt der Presse mitteilen. Hilfeaufruf aus Kerala an die Eifeler weiterlesen

Erfolgreicher Aktionstag auf dem Eifeler Kyllradweg

An sechs Stationen konnte Halt gemacht werden – Startschuss erfolgte in Hallschlag

Ortsbürgermeister Harald Schmitz (v.l.) (Stadtkyll), Bürgermeister Jan Lembach (Gemeinde Dahlem), Bürgermeister Rudolf Westerburg (Gemeinde Hellenthal), Landrat Günter Rosenke (Kreis Euskirchen) und Ortsbürgermeister Dirk Weickert (Hallschlag) beim Startschuss. Bild: Achim Blindert
Ortsbürgermeister Harald Schmitz (v.l.) (Stadtkyll), Bürgermeister Jan Lembach (Gemeinde Dahlem), Bürgermeister Rudolf Westerburg (Gemeinde Hellenthal), Landrat Günter Rosenke (Kreis Euskirchen) und Ortsbürgermeister Dirk Weickert (Hallschlag) beim Startschuss. Bild: Achim Blindert

Eifel – Auch der diesjährige, grenzüberschreitende Aktionstag auf der früheren Bahntrasse zwischen dem ostbelgischen Büllingen und Stadtkyll in der Nordeifel war ein voller Erfolg. Der Startschuss durch Landrat Günter Rosenke und die beteiligten Bürgermeister aus Ostbelgien, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen erfolgte in diesem Jahr in Hallschlag. Viele hundert Radfahrer aus nah und fern waren im Tageslauf auf der abwechslungsreichen Strecke unterwegs. Erfolgreicher Aktionstag auf dem Eifeler Kyllradweg weiterlesen

„Metterman“ geht in die 4. Runde

Der etwas andere Triathlon sucht noch mutige Teilnehmer, die keine Angst vor Tretrollern, Luftmatratzen und unbefestigtem Gelände haben – KSK-Chef Udo Becker übernimmt erneut die Moderation

Die Swist gilt es beim „Metterman“ auf der Luftmatratze zu bewältigen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Swist gilt es beim „Metterman“ auf der Luftmatratze zu bewältigen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Weilerswist-Metternich –  „Metterman 4.0“ heißt es schon bald wieder in Metternich, wenn erneut zum ungewöhnlichen Dreikampf eingeladen wird. Der „Metterman“ ist vielleicht nicht ganz so sportlich wie der „Ironman“, dafür aber wesentlich lustiger. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  warten drei nicht ganz klassische Triathlon-Disziplinen: Statt Radfahren schwingen sich die Sportler – im vergangenen Jahr waren es fast 100 – zunächst auf den Tretroller, um ca. 350 Meter über Stock und Stein zu bewältigen. Statt Schwimmen setzt das Organisationsteam Markus Scheffler, Bernd Giesen und Jörg Schmitz auf Paddeln mit der Luftmatratze über 250 Meter. Nur das Laufen über 600 Meter befestigtes wie unbefestigtes Gelände mit Hindernissen ähnelt dem großen Wettkampfbruder, wenn auch die Distanz etwas geringer ausfällt. „Metterman“ geht in die 4. Runde weiterlesen

Das „Monschauer Festival“-Fieber steigt

Bekannte Musiker, Liedermacher und Komiker erobern wieder die Burg Monschau

Die Burg Monschau ist wieder Kulisse für das "Monschau Festival. Bild: Veranstalter
Die Burg Monschau ist wieder Kulisse für das „Monschau Festival“. Bild: Veranstalter

Monschau – Noch macht das Gelände rund um die Burg Monschau den Eindruck einer großen Baustelle. Tonnen von Stahl werden von fleißigen Helfern bewegt und zu Tribünen gefügt – alles unter der Maxime, den vielen Besucher einen guten Platz und beste Sicht zu bieten. Denn es ist wieder Monschau Festival-Zeit. Nana Mouskouri, Jethro Tull, Konstantin Wecker, Helge Schneider, Nils Landgren oder Gregor Meyle sind nur einige klangvolle Namen, die von Freitag, 17. August, bis Sonntag, 26. August, ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm bieten. Das „Monschauer Festival“-Fieber steigt weiterlesen

Buntes Akademiefest in Heimbach

Eröffnung der 55. Werkschau – Spielemobil, Fantasietiere, Essen in Farbe und Chansons

Die Internationale Kunstakademie Heimbach lädt zum 7. Akademiefest ein. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Internationale Kunstakademie Heimbach lädt zum. Akademiefest ein. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Heimbach – Die Internationalen Kunstakademie Heimbach feiert am Sonntag, 19. August, ihr jährliches Akademiefest. Vom Vormittag bis zum Abend bieten viele Angebote Kunst, Kreativität, Unterhaltung, Begegnung und Abwechslung. Der Eintritt ist frei. Der musikalische Auftakt findet ab 11 Uhr im Hof an der Hengebachstr. 48 statt. Um 11.30 Uhr folgt die Eröffnung der 55. Werkschau mit ausgewählten Arbeiten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Kursen der Malerei, der Fotografie und der Skulptur. „Diese qualitätsvollen Präsentationen sind längst weit über die Region hinaus bekannt und in der Kunstszene respektiert“, heißt es in einer Pressemitteilung. Buntes Akademiefest in Heimbach weiterlesen

Heimatförderung der Landesregierung geht an den Start

Auch der Kreis Euskirchen kann von dem Förderprogramm profitieren

Die „Throne“ aus Metall, Holz und Stein, die je eine andere Matronen-Epoche symbolisieren, laden zum Platznehmen und Kommunizieren ein. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch ein ortstypisches Kunstwerk, wie beispielsweise „Die Macht der Drei“ in Nettersheim, könnte durch das Heimatförderungsprogramm der Landesregierung gesponsert werden. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Das Förderprogramm der Landesregierung „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ geht heute an den Start: Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen. Diese Förderung kann auch den Kommunen im Kreis Euskirchen zugutekommen. Ziel des Programms ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt bei uns in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar zu machen. Heimatförderung der Landesregierung geht an den Start weiterlesen

10. Geburtstag der Römerthermen in Zülpich wird groß gefeiert

Ausstellung eines neu entdeckten römerzeitlichen Sarkophags, eine Beatles-Coverband, Mitmach-Workshops und vieles mehr erwarten den Besucher

Die Römercohorte Opladen verwandelt am 25. und 26. August den Wallgraben an der Landesburg Zülpich in ein Römerlager. Foto: I.Römercohorte Opladen
Die Römercohorte Opladen verwandelt am 25. und 26. August den Wallgraben an der Landesburg Zülpich in ein Römerlager. Foto: I.Römercohorte Opladen

Zülpich – Wertvolle Grabbeigaben hatte man der jung verstorbenen Römerin vor rund 1700 Jahren mit in den Sarkophag gelegt. Im Herbst 2017 wurde bei Baumaßnahmen der antike Sarkophag in Zülpich entdeckt, den das wissenschaftliche Team vom „LVR-LandesMuseum Bonn“ erforschte und kürzlich der Öffentlichkeit vorstellte. Zum 10-jährigen Bestehen wird der Fund ab dem 25. August bis zum 25. November in den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur präsentiert. 10. Geburtstag der Römerthermen in Zülpich wird groß gefeiert weiterlesen

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