Landrat Markus Ramers besuchte NE.W-Standort in Zingsheim

Landrat Markus Ramers ließ sich bei den NE.W in Zingsheim zeigen, wie es im Palettenbau zugeht. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Landrat Markus Ramers ließ sich bei den NE.W in Zingsheim zeigen, wie es im Palettenbau zugeht. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen-Zingsheim – Im Rahmen seiner Sommertour hat Landrat Markus Ramers jetzt Station bei den Nordeifel.Werkstätten am Standort in Zingsheim gemacht. Dort ließ er sich nicht nur von NE.W-Geschäftsführer Georg Richerzhagen, Betriebsleiter Christian Merks und der Pädagogischen Leiterin Tanja Scheuls die verschiedenen Arbeitsbereiche zeigen, sondern er war auch mit einer ganz bestimmten Mission nach Zingsheim gekommen. Der Landrat wollte nämlich vor Ort ein Video drehen, das auf den Aktionstag „Schichtwechsel“ hinweisen soll, der am 12. Oktober stattfindet. Dann tauschen Menschen mit Behinderungen für einen Tag ihren Arbeitsplatz mit Menschen ohne Behinderungen. Beschäftigte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung erhalten so die Gelegenheit, in einem Unternehmen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu arbeiten. Mitarbeitende aus diesem Unternehmen lernen im Gegenzug den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderungen in Werkstätten kennen, so dass der Schichtwechsel auch zum Sichtwechsel wird. Landrat Markus Ramers besuchte NE.W-Standort in Zingsheim weiterlesen

Feykultur-Festival lockt mit großem Musikprogramm

Auf der Klimagaleere aus Hochwasserschrott kann man sich auf seine Klimasünden besinnen

Nach den Jahren der Pandemie startet in diesem jahr endlich wieder das Festival "Feykultur". Bild: André Nendza/Feykultur
Nach den Jahren der Pandemie startet in diesem jahr endlich wieder das Festival „Feykultur“. Bild: André Nendza/Feykultur

Mechernich-Eiserfey – Nachdem das renommierte Feykultur-Festival einige Male pandemiebedingt ausfallen musste, haben die Veranstalter von „Feykultur e.V.“ wieder ein frisches Programm auf die Beine gestellt, welches am 5. und 6. August in Eiserfey rund um den Alten Weg 1b und der „Alten Schule“ präsentiert wird. Feykultur-Festival lockt mit großem Musikprogramm weiterlesen

Hilfsgruppensommerfest: Auch die WDR-Maus ist mit dabei

Am Sonntag, 6. August, feiert die Hilfsgruppe-Eifel am REWE-Center in Kall ihr Sommerfest – Dank an die Eifeler Bevölkerung für die große Unterstützung – Insgesamt schon über neun Millionen Euro an Spendengeldern eingenommen

Gehören bei den Kinderfesten der Hilfsgruppe Eifel immer dazu: Kinderliedermacher Uwe Reetz und die bekannt WDR-Maus. Foto: Reiner Züll
Gehören bei den Kinderfesten der Hilfsgruppe Eifel immer dazu: Kinderliedermacher Uwe Reetz und die bekannt WDR-Maus. Foto: Reiner Züll

Kall – Mit einem großen Familienfest im August will sich die Hilfsgruppe Eifel bei der Eifeler Bevölkerung für die große Unterstützung bedanken. Gefeiert wird am Sonntag, 6. August, von 11 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz am REWE-Center Pauly in Kall. Willi Greuel, Vorsitzender der Hilfsgruppe: „Wir werden jetzt schon über 30 Jahre von Firmen, Familien oder Vereinen aus der Region unterstützt. In dieser Zeit haben uns die Eifeler über neun Millionen Euro Spendengelder anvertraut.“ Dafür gelte es, Danke zu sagen. Hilfsgruppensommerfest: Auch die WDR-Maus ist mit dabei weiterlesen

Arbeiten am Hochwasserschutzkonzept an Urft und Olef schreiten voran

Bereits im April 2022 hat laut WVER eine Serie an Direktmaßnahmen-Workshops zur Festlegung von ersten, zeitnah durchführbaren Maßnahmen stattgefunden

Beispiel für eine mögliche Schutzmaßnahme: Errichtung eines so genannten Hochwasserrückhaltebeckens. Eine Fläche, durch die ein Gewässer fließt, wird eingedeicht und mit einem Auslaufbauwerk versehen. Bei heftigem Zufluss wird durch das Bauwerk nur eine gedrosselte Menge Wasser herausgelassen, die für den Unterlauf unschädlich ist. Der Rest des Wassers wird im Becken gestaut und fließt nach Ende des Regenereignisses nach und nach ab. Die Becken können entsprechend der Bedürfnisse, einer passenden Fläche und der Flächenverfügbarkeit dimensioniert werden. Das hier abgebildete Becken befindet sich in Uetterath im Kreis Heinsberg. Bild: Marcus Seiler/WVER
Beispiel für eine mögliche Schutzmaßnahme: Errichtung eines so genannten Hochwasserrückhaltebeckens. Eine Fläche, durch die ein Gewässer fließt, wird eingedeicht und mit einem Auslaufbauwerk versehen. Bei heftigem Zufluss wird durch das Bauwerk nur eine gedrosselte Menge Wasser herausgelassen, die für den Unterlauf unschädlich ist. Der Rest des Wassers wird im Becken gestaut und fließt nach Ende des Regenereignisses nach und nach ab. Die Becken können entsprechend der Bedürfnisse, einer passenden Fläche und der Flächenverfügbarkeit dimensioniert werden. Das hier abgebildete Becken befindet sich in Uetterath im Kreis Heinsberg. Bild: Marcus Seiler/WVER

Kreis Euskirchen – „Für einen effektiven Hochwasserschutz muss ein Gewässer ganzheitlich, von der Quelle bis zur Mündung betrachtet werden“, erläutert das Team um Dr. Joachim Reichert, Vorstand des WVER, im gemeinsamen Gespräch zwischen den Kommunen und dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER). Vor diesem Hintergrund schlossen die Kommunen Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Nettersheim und Schleiden in Zusammenarbeit mit dem Kreis Euskirchen und dem WVER eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Erarbeitung eines interkommunalen Hochwasserschutzkonzeptes. Das entstehende Konzept soll über das Land Nordrhein-Westfalen gefördert werden. Die Details der Förderung befinden sich momentan in der Abstimmung zwischen den Vertragspartnern und der Bezirksregierung Köln. Arbeiten am Hochwasserschutzkonzept an Urft und Olef schreiten voran weiterlesen

Bikes für Sri Lanka gehen auf große Seereise

Ziel mehr als verdoppelt – Rotarier aus Euskirchen schicken mit Hilfe vieler Unterstützer 322 Fahrräder nach Sri Lanka und ermöglichen dort Jugendlichen und einkommensschwachen Familien den Weg zu Schule und Arbeit

Kalika Wagner-Gillen (2. von re.) hat die Hilfsinitiative ins Leben gerufen. Foto: Rotary Club Euskirchen
Kalika Wagner-Gillen (2. von re.) hat die Hilfsinitiative ins Leben gerufen. Foto: Rotary Club Euskirchen

Kreis Euskirchen/Sri Lanka– „Es ist unglaublich! Unser Ziel war es, mindestens 150 gebrauchte Fahrräder zu sammeln, diese verkehrstüchtig aufzuarbeiten, nach Sri Lanka zu transportieren und mit Unterstützung des Rotary Clubs Panadura vor Ort das Transportproblem in Sri Lanka zumindest für einen kleinen Teil der Bevölkerung zu lindern – nun konnten wir 322 Fahrräder verladen und auf große Reise schicken“, freut sich Kalika Wagner-Gillen, die sich mit dem Rotary Club Euskirchen für die Menschen in Sri Lanka engagiert. Kalika Wagner-Gillen stammt aus Sri Lanka, kennt die Situation in dem seit Jahren krisenbehafteten Entwicklungsland und weiß, wie wichtig jede Unterstützung ist. Im August 2022 hatte der Rotary Club Euskirchen zu Fahrrad-Spenden aufgerufen, um vor allem Kindern, Jugendlichen und einkommensschwachen Familien den Weg zu Bildung und Arbeit zu ermöglichen. Bikes für Sri Lanka gehen auf große Seereise weiterlesen

KSK-Azubis meisterten besondere Herausforderung in der Kernstadt

Vier Wochen lang leiteten die Auszubildenden der Kreissparkasse Euskirchen das BC Kirchplatz in Eigenregie – Kompletter Vorstand rückte zur Abschlussfeier an

Viel Lob gab es für die Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahrs der KSK Euskirchen, die vier Wochen lang in Eigenregie das BC Kirchplatz am Laufen gehalten haben, vom Vorstand, dem BC-Team und den Ausbildern. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Viel Lob gab es für die Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahrs der KSK Euskirchen, die vier Wochen lang in Eigenregie das BC Kirchplatz am Laufen gehalten haben, vom Vorstand, dem BC-Team und den Ausbildern. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Die Erleichterung war den beiden Auszubildenden der Kreissparkasse Euskirchen (KSK), Frederik Zens und Arlinda Buzhala, deutlich anzumerken. Vier Wochen lang leiteten sie in führender Position das Beratungscenter (BC) Kirchplatz mitten in der Kreisstadt in Eigenregie. Und bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern handelte es sich keinesfalls um die eingespielte Stammmannschaft des BCs, sondern diese bestanden aus den Azubis des zweiten und dritten Lehrjahrs der KSK. Die Erleichterung galt aber keinesfalls der Tatsache, dass die verantwortungsvolle Aufgabe jetzt zu Ende ging, sondern dass alles überwiegend reibungslos funktioniert hatte. KSK-Azubis meisterten besondere Herausforderung in der Kernstadt weiterlesen

Kooperation: Rurenergie und F&S solar service wollen gemeinsam Energiewende beschleunigen

Durch die Zusammenarbeit soll eine arbeitsteilige und dadurch raschere Umsetzung von Photovoltaikfreiflächenprojekten ermöglicht werden

Mit der Einweihung des Jülicher Solarparks „Merscher Höhe“ begann die Kooperation von Rurenergie, vertreten durch Geschäftsführer Thomas Zerres (v.l.), und F&S solar service, vertreten durch Geschäftsführer Uwe Czypiorski. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit der Einweihung des Jülicher Solarparks „Merscher Höhe“ begann die Kooperation von Rurenergie, vertreten durch Geschäftsführer Thomas Zerres (v.l.), und F&S solar service, vertreten durch Geschäftsführer Uwe Czypiorski. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Düren/Kreis Euskirchen – Die Energiewende ist in aller Munde, doch damit sie auch zügig umgesetzt werden kann, müssen Strukturen geschaffen werden, die einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien ermöglichen. Aus diesem Grund hat jetzt die Rurenergie GmbH aus dem Kreis Düren eine Kooperationsvereinbarung mit der F&S solar service aus Euskirchen getroffen. Kooperation: Rurenergie und F&S solar service wollen gemeinsam Energiewende beschleunigen weiterlesen

Lieber im Ländlichen leben und arbeiten

Zwei ehemalige Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter einer Großstadt-Sparkasse sind jetzt bei der Kreissparkasse Euskirchen beschäftigt – tägliche Fahrerei mit Blick auf rote Bereiche in Maps hat ein Ende

Gleich drei neue ehemalige „Stadtbüromenschen“ sind jetzt bei der Kreissparkasse Euskirchen untergekommen und genießen dort die familiären Strukturen: Daniela Peiffer (v.l.), Sascha Syndikus und Carolin Mertens. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Gleich drei neue ehemalige „Stadtbüromenschen“ sind jetzt bei der Kreissparkasse Euskirchen untergekommen und genießen dort die familiären Strukturen: Daniela Peiffer (v.l.), Sascha Syndikus und Carolin Mertens. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Junge Menschen zieht es oft in die Großstädte. Doch spätestens, wenn nach einem erfolgreichen Karrierestart auch das Familienleben seinen Platz haben soll, fällt die Entscheidung eher auf das Häuschen im Grünen. Aber auf dem Land zu wohnen und in die Stadt zu pendeln tut weder Umwelt noch Nerven gut. Lieber im Ländlichen leben und arbeiten weiterlesen

„Urgesteine“ der NE.W verabschiedet

Bruno Grobelny und Josef C. Rhiem gestalteten seit 1975 die Geschicke der Nordeifel.Werkstätten mit – Engagierte Mitstreiter für soziale Belange im ehrenamtlich tätigen Verwaltungsrat

Für ihre Verdienste bei den Nordeifel.Werkstätten wurden Josef C. Rhiem (r.) und Bruno Grobelny (v.l.) von Georg Richerzhagen, Geschäftsführer NE.W, und der Verwaltungsratsvorsitzenden Rita Witt sowie Wilfried Fiege, Geschäftsführer NE.W, geehrt und gleichzeitig in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Für ihre Verdienste bei den Nordeifel.Werkstätten wurden Josef C. Rhiem (r.) und Bruno Grobelny (v.l.) von Georg Richerzhagen, Geschäftsführer NE.W, und der Verwaltungsratsvorsitzenden Rita Witt sowie Wilfried Fiege, Geschäftsführer NE.W, geehrt und gleichzeitig in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Die erste Werkstatt für Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen öffnete am 1. Oktober 1975 in einem ehemaligen Schulgebäude in Zülpich-Dürscheven ihre Pforten: Die Nordeifel.Werkstätten (NE.W) waren geboren. Was sich heute als einer der größten Arbeitgeber im Kreis Euskirchen mit rund 1500 Menschen mit und ohne Behinderung präsentiert, begann mit 22 Beschäftigten mit Behinderung und fünf Hauptamtlichen. Von Anbeginn mit dabei waren Bruno Grobelny und Josef C. Rhiem. Die beiden 1936 Geborenen haben sich seit Gründung immer für die NE.W engagiert, zuletzt im rein ehrenamtlich tätigen Verwaltungsrat. Dieser verabschiedete die beiden „Urgesteine“ jetzt in den wohlverdienten Ruhestand. „Urgesteine“ der NE.W verabschiedet weiterlesen

Heldenhafter Sport um den Freiliger See

Triathlon „Eifel Hero“ zog wieder begeisterte Sportlerinnen und Sportler aus dem In- und Ausland an – Staffel des Hauptsponsors Kreissparkasse Euskirchen erschwamm, erradelte und erlief einen ersten Platz

Bei gut 23 Grad Wassertemperatur kamen die Athleten und Athletinnen schon zu Beginn des Wettkampfs ins Schwitzen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Bei gut 23 Grad Wassertemperatur kamen die Athleten und Athletinnen schon zu Beginn des Wettkampfs ins Schwitzen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim-Freilingen – „Das Besondere beim Eifel Hero ist sicherlich die beeindruckende Landschaft, dadurch kommen sehr viele Menschen zu uns, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem benachbarten Ausland“, so beschrieb Organisator Ralf Hetkamp den Triathlon am und um den Freilinger See, den Wettkampf für Athleten und Athletinnen von Amateur bis Profi, von jung bis alt. Ob als „Iron Man“ oder „Iron Woman“ mit allen drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, oder als Staffel: Bei bestem Wetter ging am vergangenen Samstag die auch ökologisch korrekte Veranstaltung mit sportlichen Höchstleitungen und Partylaune über die Eifelstrecken, bei denen einige hundert Höhenmeter zu bewältigen waren. Die Trinkbecher waren aus vollständig wiederverwertbarem Material hergestellt, die Medaillen, die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten, sind aus Holz gefertigt. Heldenhafter Sport um den Freiliger See weiterlesen

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